Mit Energieeffizienz die Umwelt schonen und Geld sparen!

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Förderbedingungen: EnEV 2009 plus KfW Förderstandard "Bauen & Sanieren"
Förderbedingungen: EnEV 2009 (EnEV 2009) und KfW "Bauen und Sanieren" PDF Drucken E-Mail

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Der Beitrag soll "ein Wegweiser in 6 Schritten" sein, incl. der Erfüllung von staatl. Bedingungen

  • ein Haus zu bauen oder auch ein Haus Energie einsparend zu sanieren und

  • alle Förder- und Finanzierungsmöglchkeiten auszu-schöpfen.

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INHALT dieses Beitrages

2. KfW Förderstandards Bauen Sanieren 1. EnEV 2009 - BGBl vom 29.04.2009 (PDF-Format)
2.1 Transmissionswärmeverluste (HT') 2010 = KfW-85 (EnEV 2009) = 100% = 0,50 W/m2K 4. Das BASIS-Haus mit den um 30% reduzierten U-Werten EnEV 2009
2.2 Wärmedurchgangswerte (U-Werte) 2010 = U-Werte 2009 minus 30 % 5. Vergleich der U-Werte EnEV 2009 mit den U-Werten EnEV 2009 minus 30% und die Differenz
3. Um überhaupt ein Gefühl für Wärmedurchgangswerte (U-Werte EnEV 2009) für Bauteile zu bekommen 6. Resumée: Die Reduzierung der U-Werte garantiert kein KfW-Effizienzhaus 85 oder weniger

 

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1. EnEV 2009 - BGBl vom 29.04.2009 (Energie-Einspar-Verordnung 2)

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PDF-Datei EnEV 2009 - BGBl vom 29.04.2009 (551.34 kB)

Staatliche Finanzierungshilfen

  • Tilgungszuschuss der KfW zum KfW-Effizienzhaus70

  • Zinsgünstige Kredite der KfW

  • Förderung des BAFA für effiziente Wärmepumpem

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Zutreffende Auszüge aus den KfW-Programmen und der BAFA- Richtlinie

 

 

Die EnEV 2009 beinhaltet die "Basiswerte" für die neuen Richtlinien des "KfW Förderstandards Bauen Sanieren" ab 01.10.2010 Es werden auf Grundlage der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV2009) fünf unterschied- liche Niveaus gefördert:

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Förderungen


Tilgungszuschüsse


Einzel-Maßnahmen

  • KfW-Effizienzhaus 55
  • KfW-Effizienzhaus 70
  • KfW-Effizienzhaus 85
  • KfW-Effizienzhaus 100
  • KfW-Effizienzhaus 115

Erläuterungen und technische Anforderungen zu den KfW-Effizienz-häusern finden Sie in der Anlage "technische Mindestanforderungen" zu diesem Merkblatt.

 

 

 


Bei Nachweis des erreichten KfW-Effizienzhaus Niveaus werden Tilgungszuschüsse wie folgt gewährt (jeweils in % des Zusagebetrages):

  • KfW-Effizienzhaus 55 - 12,5 %
  • KfW-Effizienzhaus 70 - 10,0 %
  • KfW-Effizienzhaus 85 - 7,5 %
  • KfW-Effizienzhaus 100 - 5,0 %
  • KfW-Effizienzhaus 115 - 2,5 %

 

 

 

 

 

 


Einzelmaßnahmen bzw. freie Einzelmaßnahmenkombinationen

Gefördert werden folgende Einzelmaßnahmen:

  • Wärmedämmung von Wänden,
  • Wärmedämmung von Dachflächen,
  • Wärmedämmung von Geschossdecken,
  • Erneuerung der Fenster,
  • Einbau einer Lüftungsanlage,
  • Austausch der Heizung einschließ- lich Einbau einer Umwälzpumpe der Klasse A und ggf. einer hoch effizienten Zirkula-tionspumpe.

Die technischen Mindestanforderungen an die Maßnahmen sind der Anlage dieses Merkblattes zu entnehmen.

Ist eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich?

Die Kombination des KfW-Darlehens mit anderen Fördermitteln (z. B. Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist zulässig, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Aufwendungen nicht übersteigt.

Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien werden im Rahmen des BAFA-Programms "Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" (Marktanreizprogramm) gefördert. Weitere Informationen finden Sie unter www.bafa.de. Im Falle der Heizungserneuerung als "Einzelmaßnahme bzw. Einzelmaßnahmenkombination" ist die gleichzeitige Inanspruchnahme eines KfW-Kredites aus diesem Programm (Programmnummer 152) und eines Zuschusses des BAFA im Rahmen des Marktanreizprogramms für dieselbe Heizungskomponente nicht möglich.

Die Kombination mit der Zuschussvariante des Programms Energieeffizient Sanieren (Programmnummer 430) für dasselbe Vorhaben ist ebenfalls nicht möglich.

Die Kombination mit "Energieeffizient Sanieren - Sonder-förderung" (Programmnummer 431) ist möglich.

Für im vorliegenden Programm geförderte Maßnahmen ist eine steuerliche Förderung gemäß § 35 a Absatz 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen) ausge-schlossen...

 

 

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2. KfW Förderstandards "Bauen - Sanieren" ab 01.10.2010

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Insgesamt werden zukünftig sechs KfW-Effizienzhausstandards gefördert (Angaben in % eines vergleichbaren Neubaus nach EnEV 2009):
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KfW Standards "Bauen - Sanieren"

Energieeffizient Sanieren

 

 

 

 

 

 

Energieeffizient Bauen

 

 

 

 

Schnittgröße KfW-85

Förderstufe KfW-Effizienzhaus

KfW-130

KfW-115

KfW-100

KfW-85

KfW-70

KfW-55

Jahresprimärenergiebedarf (QP)

130%

115%

100%

85%

70%

55%

2.1 Transmissionswärmeverlust (HT')

145%

130%

115%

100%

85%

70%

HT' in W/m2K*

= 0,73

= 0,65

= 0,58

= 0,50

= 0,43

= 0,35

 

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* HT',max = 0,50 W/m2K für freistehendes Einfamilienhaus mit einer Nutzfläche > 350 m2. Nutzfläche < 350m2 HT',max = 0,40W/m2K / Anbauten HT',max = 0,45W/m2K / Andere Wohngebäude HT',max = 0,65W/m2K

Ausführung des Referenzgebäudes (Wohngebäude) nach EnEV 2009, Anlage 1, Tabelle 1, siehe unten 2.2

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3.1 Um Gefühl für Wärmedurchgangswerte (U-Werte) für Bauteile zu bekommen, muss man

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in ein Bau-Objekt (möglichst ein bekanntes Objekt) die Werte eingeben, um die Energie-Verbrauchswerte zu berechnen und dann zu wissen, dass, wenn diese U-Werte eingegeben werden, sich die bestimmten Energie-Verbrauchswerte einstellen.
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Vergleichsrechnung mit BASIS-Haus

U-Max-Werte 2009 (grün) und 2007 (orange)

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Gibt man die neben stehenden U-Werte für die EnEV 2009 in die Berechnung des BASIS-Hauses ein, ergibt die Berechnung folgende Werte


Maßeinheit
Außentemperatur Grad C -12,0
Raumtemperatur Grad c 19,0
Heizwärmebedarf kWh/Jahr 22.938

HEIZLAST, Heizleistung

kW

12,5

Q'h kWh/m3 und Jahr 22,32
Q''h kWh/m2 und Jahr 69,75
Aufwandszahl ep 1,30
Endenergie kWh/Jahr 31.005

Primärenergie

kWh/m2

108,15

Endenergie Gas-Brennwert kWh/m2 93,80
CO2-Emission kg/m2 24,0
Energie-Effizienz-Klasse

B

 

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3.2 Wohngebäude EnEV 2009: Wärmedurchgangskoeffizienten, U-Werte minus 30,0 %

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Ausführung des Referenzgebäudes (Wohngebäude) nach EnEV 2009, Anlage 1, Tabelle 1

Zeile

Bautei/System

Referenzausführung bzw. Wert und Maßeinheit

U-Max-Werte EnEV 2009

U-Max-Werte EnEV 2009 minus 30%

Eigenschaft (zu Zeilen 1.1 bis 3)

1.1

Außenwand

U-Koeffizient

U = 0,28 W/(m2K)

0,20 W/m2K

Geschossdecke gegen Außenluft

1.2

Außenwand gegen Erdreich, Bodenplatten

U-Koeffizient

U = 0,35 W/(m2K)

0,25 W/m2K

Wände und Decken zu unbeheizten Räumen
(außer solche nach Zeile 1.1)

1.3

Dach, oberste

U-Koeffizient

U = 0,20 W/m2K

0,14 W/m2K

Geschossdecke, Wände
und Abseiten

1.4

Fenster, Fenstertüren

U-Koeffizient

U = 1,30 W/m2K

0,90 W/m2K

Gesamtenergiedurchlassgrad

gT = 0,60

der Verglasung gT
1.5 Dachflächenfenster U-Koeffizient

U = 1,40 W/m2K

Gesamtenergiedurchlassgrad

gT = 0,60

der Verglasung gT
1.6 Lichtkuppeln U-Koeffizient

Uw = 2,70 W/m2K

Gesamtenergiedurchlassgrad

gT = 0,64

der Verglasung gT

1.7

Außentüren

U-Koeffizient

U = 1,80 W/m2K

1,26 W/m2K

2. Bauteile nach den Zeilen 1.1 bis 1.5 Wärmebrücken-zuschlag ΔUWB = 0,05 W/m2K
3. Luftdichtheit der Gebäudehülle Bemessungswert n50 bei Berechnung nach
DIN V 4198-6:2003-06: mit Dichtheitsprüfung
DIN V 18599-2:2007-02: nach Kategorie I
4. Sonnenschutzvorrichtung keine Sonnenschutzvorrichtung
5. Heizungsanlage
  • Wärmeerzeugung durch Brennwertkessel (verbessert), Heizöl EL, Aufstellung:
  • für Gebäude bis zu 2 Wohneinheiten innerhalb der thermischen Hülle
  • für Gebäude mit mehr als 2 Wohneinheiten außerhalb der thermischen Hülle
  • Auslegungstemperatur 55/45 Grad C, zentrales Verteil-system innerhalb der wärmeübertragenden Umfassungsfläche, innen liegende Stränge und Anbindeleitungen, Pumpe auf Bedarf ausgelegt (geregelt, Δp konstant), Pohrnetz hydraulisch abgeglichen, Wärmedämmung der Rohrleitungen nach EnEV 2009, Anlage 5
  • Wärmeübergabe mit freien statischen Heizflächen, Anordnung an normaler Außenwand, Thermostatventile mit Proportionalbereich 1 K
6. Anlage zur Warmwasserbereitung
  • zentrale Warmwasserbereitung
  • gemeinsame Wärmebereitung mit Heizungsanlage nach Zeile 5
  • Solaranlage (Kombination mit Flachkollektoen) ensprechend den Vorgaben nach DIN V 4701-10:2003-08 oder DIN V 18599-5:2007-02
  • Speicher, indirekt beheizt (stehend), gleiche Aufstellung wie Wärmeerzeuger, Auslegung nach DIN V 4701-10:2003-08 oder DIN V 18599-5:2007-02 als
  • kleine Solaranlage bei AN kleiner 500m2 (bivalenter Solespeicher)
  • große Solaranlage bei AN größer/gleich 500 m2
  • Verteilsystem innerhalb der wärmeübertragenden Umfassungsfläche, innen liegende Stränge, gemeinsame Installationswand, Wärmedämmung der Rohrleitungennach Anlage 5, mit Zirkulation, Pumpe auf Bedarf ausgelegt (geregelt, Δp konstant
7. Kühlung keine Kühlung
8. Lüftung zentrale Abluftanlage, bedarfsgeführt mit geregeltem DC-Ventilator

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4. Vergleichsrechnung mit BASIS-Haus

U-Max-Werte EnEV 2009 minus 30 %

.
Gibt man die oben stehenden U-Werte für die EnEV 2009 in die Berechnung des BASIS-Hauses ein, ergibt die Berechnung folgende Werte


Maßeinheit
Außentemperatur Grad C -12,0
Raumtemperatur Grad C 19,0
Heizwärmebedarf kWh/Jahr 19.221

HEIZLAST, Heizleistung

kW

10,8

Q'h kWh/m3 und Jahr 18,70
Q''h kWh/m2 und Jahr 58,45
Aufwandszahl ep 1,33
Endenergie kWh/Jahr 27.077

Primärenergie

kWh/m2

94,66

Endenergie Gas-Brennwert kWh/m2 82,53
CO2-Emission kg/m2 21,0
Energie-Effizienz-Klasse B

.

.

5. Vergleich: BASIS-Haus; EnEV 2009 zu EnEV 2009 minus 30% (U-Werte 30% kleiner)

.

Vergleichsrechnung EnEV 2009

zu EnEV 2009 minus 30,0 %

Maßeinheiten

EnEV 2009

EnEV 2009

mins 30%

Differenz

in %

Außentemperatur Grad C -12,0 -12,0 0,0 0,00
Raumtemperatur Grad C 19,0 19,0 0,0 0,00
Heizwärmebedarf kWh/Jahr 22.938 19.221 3.717 16,20

HEIZLAST, Heizleistung

kW

12,5

10,8

1,7

13,60

Q'h kWh/m3 und Jahr 22,32 18,70 3,62 16,22
Q''h kWh/m2 und Jahr 69,75 58,45 11,30 16,20
Aufwandszahk ep 1,30 1,33 -0,03 -2,31
Endenergie kWh/Jahr 31.005 27.077 3.928 12,67

Primärenergie

kWh/m2

108,15

94,66

13,49

12,47

Endenergie Gas-Brennwert-Technik kWh/m2 93,80 82,53 11,27 12,01
CO2-Emission kg/m2 24,0 21,0 3,0 12,50
Energie-Effizienz-Klasse B B keine Verändeunrg

.

6. Resumée: Reduzierung der U-Werte um 30,0% "garantiert kein KfW-Effizienzhaus <= 85"

.

Hier soll ein Trugschluss aufgelöst werden:

Wenn man die U-Werte der EnEV 2009 um 30,0% reduziert, erreicht man nicht automatisch den Primärenergiebedarf eines KfW-Effizienzhauses 85, der für die U-Werte des KfW Förderstandards "Bauen - Sanieren" ab 01.10.2010 maßgeblich ist.

Vielmehr muss man die U-Werte speziell der Fenster und der Außenwände, u.U. auch der Dachisolierung noch weiter senken. Vorschlag: U-Werte Fenster < 0,80, U-Werte Außenwände < 012 bis 0,16 und der U-Wert des Daches < 0,10 bis 0,12. Diese Werte kann man mit den heutigen fast normalen Baustoffe erreichen.

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Den mühseligen Weg der Optimierung von wertsteigernden Maßnahmen (Sanieren) mit den Fördermöglichkeiten und der Begrenzung

des Willens nach der Energie-Effizienz-Steigerung durch die Grenze des finanziell Machbaren können Sie nachlesen unter

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"Hauptmenü" > "EFFIZIENZ-Beispiel - BASIS-Haus" >

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