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Wie wir Ihnen schon an anderer Stelle beschrieben haben, ist die "dena" (Deutsche Energie-Agentur GmbH) das Sprachrohr der Regierung und der von ihr vertretenen Sicht der Energie-Effizienz bei Bestandsgebäuden. Somit ist der Denkansatz der dena nicht der Ansatz, den wir vertreten. Trotzdem sollten Sie die Möglichkeit haben, sich mit dem Gedankengut der dena vertraut zu machen.
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Was wir begrüßen ist, dass die dena auch zu dem Ergebnis kommt, dass eine energetische Sanierung eines Bestands-Miethauses nicht zwangsläufig zu einer Mieterhöhung führen muss. Die dena sagt aus, dass die "Warmmiete", also incl. der Heizkosten, nicht steigen muss, weil Investitionen durch Energieeinsparungen aufgefangen werden können.
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| Aber studieren Sie selbst, auch wenn, was uns freuen würde, Sie zu dem Schluss kommen, dass Sie mit Ihrem Vorhaben in uns den seriösen Partner angesprochen haben. |
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| vom 8. Dez. 2010 |
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Mehrfamilienhäuser warmmietenneutral sanieren
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13.12.2010 - Die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern rechnet sich - sowohl für Vermieter als auch für Mieter. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).
Demnach kann der Energiebedarf bei Gebäuden, die ohnehin saniert werden müssen, ohne Mehrbelastungen für Mieter oder Vermieter um bis zu 75 Prozent gesenkt werden. Selbst eine Einsparung von 80 Prozent, was den Klimaschutzzielen der Bundesregierung für 2050 entspricht, würde nur eine geringe Mieterhöhung nach sich ziehen. Steigen die Energiepreise weiter an, ist auch diese Variante warmmietenneutral. Die Studie basiert auf dem dena-Modellprojekt "Niedrigenergiehaus im Bestand", in dem rund 350 Wohngebäude hocheffizient saniert wurden. "Die Studie zeigt, wie wir schnell und sozialverträglich ein erstes Etappenziel bei der Sanierung der Wohngebäude in Deutschland erreichen können", sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. "Bei den sowieso anstehenden Gebäudesanierungen muss die Energieeffizienz in den Mittelpunkt gerückt werden. Für die Erreichung der Ziele der Bundesregierung ist die Aufstockung der Fördermittel auf vier bis fünf Milliarden Euro jährlich erforderlich." |
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Musterlösungen für verschiedene Gebäudetypen.
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| Damit die Erkenntnisse der Studie auf andere unsanierte Häuser übertragen werden können, erstellt die dena derzeit wirtschaftliche Maßnahmenpakete und Handlungsem-pfehlungen für verschiedene Gebäudetypen. Die Veröffentlichung dieser Musterlösungen für Fachplaner und Eigentümer ist für 2011 geplant. Für Mehrfamilienhäuser von 1958 bis 1968 liegen sie der aktuellen Studie in Auszügen bei. |
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Keine Mehrbelastung für Mieter und Vermieter
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Weitere Details zur Studie
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Die dena-Studie untersucht die Wirtschaftlichkeit verschiedener Sanierungsstandards. Es wurden stark sanierungsbedürftige Häuser untersucht, von Vorkriegsbauten bis hin zum 70er-Jahre-Wohnblock. Das Ergebnis: Wenn diese Häuser so saniert werden, dass sie den aktuellen Neubaustandard Effizienzhaus 100 erreichen - das entspricht einer Energieeinsparung von rund 60 Prozent -, kostet der zusätzliche Aufwand für Energieeffizienz nur 80 Euro pro Quadratmeter.
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Bei den untersuchten Beispielgebäuden handelt es sich um stark sanierungsbedürftige Wohnhäuser mit einem hohen Energiebedarf von durchschnittlich 225 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche für Heizung und Warmwasser im Jahr. Die insgesamt anfallenden Sanierungskosten wurden in wohnwertverbessernde Maßnahmen, Vollkosten der Sanierung und energieeffizienzbedingte Mehrkosten unterteilt. Für die Wirtschaftlichkeitsberechnung wurden nur die energieeffizienzbedingten Mehrkosten betrachtet. Die sowieso anfallenden Kosten für Instandhaltung und Modernisierung wurden nicht mit einbezogen. Die Ergebnisse wurden unter der Annahme eines Energiepreises von 6,5 Cent pro Kilowattstunde für einen Zeitraum von 25 Jahren berechnet. Eine Energiepreissteigerung wurde nicht mit eingerechnet. |
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Effizienhaus 70
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Effizienzhaus 55
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| Bei der deutlich besseren Sanierung zum Effizienzhaus 70, beziehungsweise einer Einsparung von durchschnittlich 75 Prozent, steigt dieser Wert auf 158 Euro pro Quadratmeter. Bis zu diesem Standard kann der Vermieter seine Kosten decken, ohne den Mieter stärker zu belasten. Er muss zwar die Kaltmiete um 0,82 Euro pro Quadratmeter und Monat erhöhen, dem stehen aber Energiekosteneinsparungen von 0,92 Euro pro Quadratmeter und Monat gegenüber. Die Warmmiete erhöht sich nicht. |
Bei der hocheffizienten Sanierung zum Effizienzhaus 55, was einer Energieeinsparung von 80 Prozent entspricht, liegen die energieeffizienzbedingten Mehrkosten bei 230 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einer Mieterhöhung von 1,17 Euro pro Quadratmeter und Monat bei einer gleichzeitigen Einsparung von 0,99 Euro. In diesem Fall würde die Warmmiete also steigen. Bei steigenden Energiepreisen nimmt auch hier die Wirtschaftlichkeit der Sanierungsmaßnahmen weiter zu, so dass Warmmietenneutralität erreicht werden kann. |
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| Die "dena" bringt in ihrer Studie auf Seite 14 folgende |
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(1.3) Zusammenfassung und Fazit
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Kommentar:
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| Die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern rechnet sich - sowohl für Vermieter als auch für Mieter. Bis zu dem energetischen Standard "Effizienzhaus 70" können sanierungs-bedürftige Mehrfamilienhäuser warmmietenneutral saniert werden. Das heißt: Der Vermieter kann die Investitionskosten rentabel auf die Kaltmiete umlegen. Der Mieter profitiert gleichzeitig von geringeren Heizkosten, so dass die Warmmiete - also das, was der Mieter letztendlich zahlt - nicht steigt. Voraussetzung hierfür sind die Kopplung der energetischen Maßnahmen mit sowieso anstehenden Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie gute Planung, Ausführung und strategische Bewertung des Gebäudes. |
Das Ziel und das Ergebnis "Effizienzhaus 70" sind gleich. Die Vorgehensweise ist eine andere. Wir haben den Schwerpunkt aus der Sicht eines Ingenieurs auf die effizi-enteste Heizung (Produktion von Wärme) gelegt und daraus ein Sanierungspotential ermittelt, das vorhanden ist, wenn man die Lebensdauer langlebiger Wirtschaftsgüter voraussetzt.
Wir dürfen anmerken, dass wir das Ziel: "Effizient Sanieren mit Energiekosten-Einspargewinnen" seit nunmehr zwei Jahren vertreten und erstmalig mit dem Projekt "Gewerbe" im Jahr 2008/2009 realisiert haben.
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| Die von uns vorgeschlagene Arbeitsweise mit dem geteilten Bild- schirm noch einmal in Erinnerung gerufen: |
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| 29. Dez. 2010 |
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