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Wohn- und Geschäftsanlage Bad SAAROW (BrB) im Zuge der Änderung des Heiz-System zum "KfW-Effizienzhaus 70/55" SANIEREN.
WARUM - sind Eigentümer nur sehr schwer/garnicht zu überzeugen, dass diese Maßnahme sinnvoll ist u. sich selbst finanziert?
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11.03.15 Deutsche verheizen 16 Milliarden Euro im Jahr
Jede kWh Energie, die man erst garnicht erzeugen muss, ist eine "langfristige" Einsparung oder Vermeidung. Aus diesem Grund hat bei Bestandsgebäuden die Isolierung des Gebäudes Vorrang vor allen anderen Energie-Einsparmöglichkeiten.
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Energiesparen Fehlanzeige - Deutsche "verheizen" 16 Milliarden Euro im Jahr
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| 15.03.2011, 7:47 Uhr | dapd |
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| Energiesparen Fehlanzeige: Die Deutschen verheizen offenbar jährlich einen Milliardenbetrag. Schuld sind ineffiziente Heizungsanlagen. Nach einer Umfrage der Frankfurter Messe arbeitet nur jede achte Heizungsanlage effizient und nutzt Erneuerbare Energien. Dass sich mit modernen Systemen bis zur Hälfte der Energie einsparen ließen, weiß den Daten zufolge lediglich ein Bruchteil der Bevölkerung. Für die Umfrage interviewte das Institut TNS Infratest im Januar bundesweit 1004 Menschen telefonisch. |
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Viele Heizungsanlagen arbeiten ineffizient (Foto: imago) |
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Enormes Einsparpotenzial bei der Heiztechnik
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Heizkessel nach 20 Jahren eigentlich am Ende
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Die Messe hatte die Umfrage anlässlich der beginnenden Messe ISH für umweltfreundliche Gebäudetechnik in Auftrag gegeben. Demnach vergeuden deutsche Haushalte jedes Jahr Heizenergie im Wert von etwa 16 Milliarden Euro. 278 Milliarden Kilowattstunden Energie würden jährlich unnötig verbraucht - das entspreche viermal so viel, wie die Stadt Berlin benötige.
Rund 90 Prozent der Befragten unterschätzen den Daten zufolge den Energieanteil von Heizung und Warmwasser am End- Energieverbrauch. Ebenso hätten die Menschen falsche Vorstellungen darüber, wie viel Energie sie tatsächlich mit einer modernen Heiztechnik einsparen könnten. Nicht einmal ein Drittel wusste, dass das Einsparpotenzial 30 bis 50 Prozent betrage.
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So haben Heizkessel eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 15 bis 20 Jahren. Dabei ist mehr als ein Fünftel der Kessel in Deutschland 20 Jahre oder älter. Gerade in den vergangenen Jahrzehnten hat sich aber viel auf diesem Gebiet getan. Aktuelle Systeme auf Basis regenerativer Energien liefern sauberere Wärme und sind zudem deutlich effizienter als die Alt-Kessel.
"Der Aufklärungsbedarf in diesem Bereich ist riesengroß", erklärte der Vorsitzende der Frankfurter Messegeschäfts-führung, Wolfgang Marzin. Die ISH leiste Informationsarbeit für Gebäudetechnik, nachhaltige Sanitärlösungen und innovatives Baddesign. Vom 15. bis zum 19. März präsentieren in Frankfurt rund 2400 Aussteller aus aller Welt Neuheiten etwa zur Senkung des Energieverbrauchs und Nutzung erneuerbarer Energien. Die Messe Frankfurt erwartet mehr als 200.000 Besucher. Am letzten Tag ist die Fachmesse auch für private Besucher geöffnet.
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KOMMENTAR
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Energieverbrauch vermeiden!
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Das Schlagwort "verheizen" suggeriert:
- Es werden Eigentümer von EF/ZF-Häuser und Eigentümer von Vermiet-Bestandshäusern angesprochen.
- Wenn man die Heizung, den Brenner austauscht bzw. optimiert, dann hat man das Wichtigste in Sachen "Energie einsparen" realisiert.
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Das ist ein Trugschluss, denn:
- Man wiegt sich in der Sicherheit, "das Beste" getan zu haben.
- Man wechselt die Heizung, den Brenner erst aus, wenn dieser ausgetauscht werden muss, also nach 20 Jahren und mehr.
- Die Energie-Einsparung beträgt (nur) ca. 20 %.
- Die Öl- oder Gas-Brennwert-Technik ist technisch nicht die effektivste Lösung.
- Die technisch effektivste Lösung ist die Technik einer Premium Wärmepumpe, die regenerative Energie aus Erde, Wasser oder Luft nutzt. Der Energieverbrauch wird auf ein Viertel (25,0 %) reduziert, die Energiekosten werden um die Hälfte (50,0 %) gesenkt.
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Und trotzdem: Der Lösungsansatz ist falsch.
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Jede kWh Energie, die man erst garnicht erzeugen muss, ist eine "langfristige" Einsparung oder Vermeidung.
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Aus diesem Grund hat bei Bestandsgebäuden die "Isolierung der Gebäude" Vorrang vor allen anderen Energie-Einspar- möglichkeiten.
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Man kann mit ganz normalen Maßnahmen Außenwände, Kellerböden, Dächer und Fenster sehr effizient isolieren und reduziert den Energieverbrauch langfristig um mindestens die Hälfte (50 %).
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Bleibt die Frage: Wer soll das bezahlen, der Vermieter oder der Mieter? Lockere Antwort: Der Mieter. Aber:
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Warum soll sich die wertsteigernde Isolierung nicht selbst bezahlen? Das geht nur, wenn man eine Maßnahme findet, die in einer normalen Abschreibungszeit wesentlich mehr Energie spart, als man zur Bezahlung für Maßnahme aufwenden muss. Hier bietet sich nur die Premium Wärmepumpe an, die sich in 6 bis 7 Jahren refinanziert und in der Restzeit einer langlebigen Investition die anderen Energie-Einsparmaßnahmen finanziert.
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Anmerkung:
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Das Fachgebiet ist schwierig. Aus diesem Grund kommt auch noch selten genug die Premium-Wärmepumpen-Technik zum Einsatz:
- Wenn man Heizkosten sparen will, solte man entsprechend heutigem Stand wärmedämmen, denn jede kWh Energie, die nicht erzeugt werden muss, ist die beste kWh.
- Die Premium-Wärmepumpen-Technik ist den anderen Heiz-Systemen überlegen wegen dem Hebesatz 1:4, der erst ermöglicht, mit Energiekosten-Einspargewinnen Sanierungs-arbeiten zu finanzieren, ohne dass Eigenkapital zugeschossen werden muss und lange gebunden ist.
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- Unter diesen Zielsetzungen ist ein schlüssiges Programm schwierig erarbeitbar und bedarf großer Überzeugungs-arbeit.
- Zuerst Dämmen, dann die Heizungsanlage dimensio- nieren: Wärmebedarfs-Rechnung, HEIZLAST, Bedarfs-Energie-Ausweis.
- Die Beantragung von Fördergeldern der BAFA, KfW u. a. ist schwierig, bürokratisch und Zeit fressend. Die Kosten für diese Arbeiten stoßen auf wenig Verständnis der Wohn- Eigentümer.
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"WARUM" neigen Hauseigentümer dazu, bei Maßnahmen, die Heizkosten zu senken, ihr "Eigenkapital", das begrenzt ist, für Investitionen einzusetzen?
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Ein Haus, das 1994 gebaut wurde, entspricht bestimmt noch Heute den Dämm-Maßstäben. Also: "WARUM" Sanieren?
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Der Versuch einer BEGRÜNDUNG: Der Erwerb von Immobilien ist ein langfristiger Prozess des Sparens oder des Abbezahlens eines aufgenommenen Kredits. Bei größeren Investitionen in die Zukunft sind die Eigentümer nicht mehr bereit, solch einen Weg noch einmal zu gehen. Und die Hauseigentümer sind während dieses Weges z. B. 20 Jahre älter geworden. Und dann noch einmal einen langen Weg gehen? NEIN Danke!
Das Eigenkapital, das Sie noch angespart haben, würden die Eigentümer noch für eine notwendige Ersatz-Investition einsetzen, aber darüber hinaus noch Schulden machen? NEIN Danke.
In dieser Situation die Eigentümer davon zu überzeugen, dass Sie sich bei der vorgeschlagenen Maßnahme faktisch nicht verschulden, ist schwierig obwohl die Mietwohn-Eigentümer genau den Weg gegangen sind, in Vermietwohnungen zu investieren und die Rückzahlung von Krediten durch Mieteinnahmen zu realisieren.
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Auch hier der Versuch einer BEGRÜNDUNG: Wenn man eine Immobilie erwirbt, dann hat diese Entscheidung, diese Investition einen langfristigen Hintergrund. Und nun wird gesagt, dass eine vor nicht so langer Zeit erworbene Immo- bilie, gerade stark 15 Jahre alt, schon saniert werden soll. Dabei ist der Grund der Sanierung zweitrangig, erstrangig ist, dass die Immobilie erst 15 Jahre alt ist.
Wenn man solch eine Investition tätigt, würde das automa- tisch zu Mieterhöhungen führen und die sind schwer durch- setzbar. Und den Ärger und den Aufwand habe ich als Vermieter zu bewältigen. Dazu bin ich nicht bereit und bei einem Verkauf der Immobilie fällt der Aufwand auch nicht den Wert steigernd ins Gewicht.
Als einziges Gegenargument sind/können die explodirenden Energiepreise heran gezogen werden. Da ist aber dann doch die dehnfähige Abwälzmöglichkeit auf die Mieter.
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"WARUM" ist, wenn Ihr langjähriger Meister für Ihre Heizung den Austausch eines alten Brenners gegen einen neuen "Brennwert-Kessel" empfiehlt, das für Sie ein Evangelium?
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"WARUM" wird einfach ein alter Brenner ausgetauscht, ohne zu überlegen, den Energieverbrauch gleichzeitig mit geeigneten Maßmahmen generell und langfristig zu senken?
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| Die Bezeichnung "Brennwert"-Kessel oder Brenner hört sich "NEU" und somit gut an. Und dann sagt das noch "mein" Heizungsbau-Meister |
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