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Wettbewerber: Aufwand & Ertrag einer energet. Gebäudesanierung: Beispiel Musterobjekt PDF Drucken E-Mail

 

Wettbewerber: Aufwand und Ertrag einer energetischen Gebäudesanierung am Beispiel eines Musterobjekts / Normales Sanierungsobjekt (siehe unten)

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WÄRMEBRÜCKE

Beratungsgesellschaft für Energetische Bebäudesanierung mbH
Kaiser-Wilhelm-Ring 2-4
D-50672  KÖLN
http://www.waermebruecke.info/index.html
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Aufwand und Ertrag einer energetischen Gebäudesanierung am Beispiel eines Musterobjektes

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Die Bauthermografie und die Energieberatung ergaben für ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohneinheiten und 977 m², dass ein Kombination aus neuer Heizungsanlage, Dämmung des Daches, Dämmung der Kellerdecke, einem Wärmedämm-verbundsystem für die Fassade sowie neuen, energetisch hochwertigen Fenstern eine Energieeinsparung von 69,24 % erbringen würde.

Die aktuellen Energiekosten lagen im Schnitt der beiden letzten Jahre bei 13.120,75 Euro, was schon für die aktuellen Energiepreise eine anfängliche energetische Ersparnis von Euro 9.084,81 bedeutet, die sich mit steigenden Energiepreisen vergrößert.

Ein Mieter mit durchschnittlicher Wohnungsgröße wird durch diese Maßnahme im Bereich der Energiekosten um 50,47 Euro im Monat entlastet.

Die Gesamtkosten der geplanten Maßnahmen wurden auf 248.200 Euro kalkuliert.

Der Eigentümer entschied sich für eine Finanzierung der Maßnahme durch ein Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einer Laufzeit von 20 Jahren bis zur vollständigen Tilgung bei einem Zinssatz von 2,83 %. Die durchschnittliche monatliche Belastung aus dem Darlehen beträgt  1.276,88 Euro (Annuität), bezogen auf eine Wohnung von durchschnittlicher Größe sind das 85,12 Euro.

Das Dach des Objektes war 55 Jahre alt und stark sanierungsbedürftig. Die ohnehin für das Dach anstehenden Kosten für ein komplett neu eingedecktes Dach konnte der Eigentümer durch die geschickte Verbindung der Maßnahme mit einer Dämmung des Daches komplett aus zinsgünstigen KfW-Mitteln finanzieren.

Für die Modernisierung stand ihm darüber hinaus die Möglichkeit offen, die Jahreskaltmieten seiner Mieter um bis zu 11 % der Sanierungskosten zu erhöhen. Zur Ermittlung der tatsächlichen Modernisierungskosten waren hier die Sanierungskosten abzuziehen, die für eine neue Eindeckung des schadhaften Daches ohnehin entstanden wären, i. H. v. 23.000 Euro. Ebenfalls abzuziehen war der durch das Förderdarlehen erlangte Zinsvorteil i. H. v. jährlich 3.378 Euro

Die so ermittelten Sanierungskosten hätten jedoch immer noch eine Mieterhöhung von 21.394 Euro im Jahr bzw. 1.782,83 Euro im Monat ermöglicht, was bedeutet, dass die Mieterhöhung nicht nur vom ersten Tag an die Darlehenskosten vollständig gedeckt, sondern sogar noch zu einem Gewinn in Höhe von Euro 375,54 monatlich geführt hätte.

Hier entschied sich der Vermieter, die Miete lediglich so weit zu erhöhen, dass die Darlehenskosten inkl. Dachreparatur aus dieser Erhöhung vollständig gedeckt waren. Im Ergebnis erhielt er so, ohne einen einzigen Euro Eigenkapital und ohne laufende Kosten, ein neues Dach, dass Ihn ansonsten 23.000 Euro aus eigenen Mitteln gekostet hätte, sowie ein rundum hochwertig wärmegedämmtes Haus, selbstverständlich mit neuem Anstrich und dem neben der Energieeinsparung mit einer erneuerten Gebäudehülle verbundenen Komfort.

Für den Mieter einer durchschnittlichen Wohnung bedeutete dies eine monatliche Mieterhöhung von 93,82 Euro, die er gern gezahlt hat, denn gleichzeitig sank aufgrund der eingesparten Energiekosten seine Nebenkostenvorauszahlung um 50,47 Euro und für die Differenz von 43,53 Euro im Monat erhielt er einen echten Gegenwert; das Haus sah schon äußerlich erheblich besser aus, aber vor allem zählen natürlich die inneren Werte: Das rundum gedämmte Haus heizt sich im Sommer deutlich weniger auf, an heißen Sommertagen, an denen es früher in der Wohnung schon einmal unangenehm warm werden konnte, blieb es nach der Sanierung deutlich kühler. Die neuen Fenster waren nicht nur energetisch von erheblich höherer Qualität, sondern sorgten mit gleichzeitig gestiegenem Schallschutz für mehr Ruhe in der Wohnung. Früher bei mangelnder Lüftung im Winter gelegentlich auftretende Probleme mit Schimmel an den Außenwänden waren vollständig verschwunden. Und auch bei tagsüber reduzierter Heizung war die Wohnung nach abendlicher Rückkehr von der Arbeit nicht ausgekühlt, sondern noch immer angenehm warm. Hinzu kam das gute Gefühl, einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet zu haben! Und zu guter letzt war für ihn bei ständig steigenden Energiepreisen absehbar, wann er durch diese Maßnahme auch finanziell auf der Gewinnerseite stehen würde.

. Hier handelt es sich wohlgemerkt nicht um ein Luftschloss oder einen ungewöhnlichen Einzelfall, sondern um ein ganz normales Sanierungsprojekt. Zu schön um wahr zu sein?
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Kein Projektbild Kein Projektbild
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ANALYSE DER BERATUNGSGESELLSCHAFT

UNSERE VORGEHENSWEISE

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Gebäudedaten Einheit . . . .
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Beheizte Wohnfläche m2 977,00 . . .
Wohneinheiten 15,0 . . .
Durchschn. Wohnungsgröße m2 65,13 . . .
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.DATEN "VOR" SANIERUNG .
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Sanierungsaufwand. Dämmung Dach, Außenwände, Kellerdecke, Fenster mit U-Wert ca. < 1,2, Heizung: Brennwert-Technik.

Anteile des Sanierungserfolgs: Dämmung und Fenster ca. 45,0 %, Heizung ca. 25,0 %

Sanierungsaufwand wie neben stehend, Heizung Luft-Premium-Wärmepumpe.

Anteil der Dämmung ca. 45,0 %, Strom der WP noch 55,0 % durch JAZ 4,30 mal Preisrelation Gas/Öl zu Strom 0,17/0,07 = 2,43

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Energiekosten ALT incl. MwSt
€/Jahr 22.205,56 . . .
Netto-Energiekosten €/Jahr 18.660,13 . . .
Gas-Preis / Öl-Preis ca. €/m3 €/Ltr. 0,70 . . .
Gas-/Öl-Menge m3 / Ltr. 26.657 . . .
Heizwert, Brennwert ca. kWh/m3 kWh/Ltr. 10,5 . . .
Wärmemenge kWh/Jahr 279.900 Wärmemenge kWh/Jahr 279.900
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nach Sanierung 55,0 % kWh/Jahr 153.945
. . . Energiemenge Prem. WP kWh/JAZ4,30 35.801
Absoluter Energiebedarf Qn kWh/(m2+Jahr) 286,49 . . .
Primär-Energiebedarf Qp kWh/(m2+Jahr) 316,94 . . .
Gesamt-Effizienzklasse G . . .
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DATEN "NACH" SANIERUNG
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TECHNIK: "Gas-Brennwert" TECHNIK "Premium Erd-Wärmepumpe"
Wärmemenge kWh/Jahr 153.945 Energiemenge kWh/Jahr 35.801
Netto-Energiekosten €/Jahr (kWh*0,07)
10.120,75 Netto-Energiekosten €/Jahr (kWh*0,17)
6.806,20
Energiekosten NEU incl. MwSt. €/Jahr 12.823,62 Energiekosten WP + MwSt €/Jahr 8.099,38
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Absoluter Energiebedarf Qn kWh/(m2+Jahr) 118,50 Absoluter Energiebedarf Qn kWh/(m2+Jahr) 36,64
Primär-Energiebedarf Qp kWh/(m2+Jahr) 129,62 Primär-Energiebedarf Qp kWh/(m2+Jahr) 58,89
Kein förderfähiges "KfW-Effizienzhaus" "KfW-Effizienzhaus 75" - Tilgungszuschuss 7,5 % auf KfW-Kredit
Gesamt-Effizienzklasse C Gesamt-Effizienzklasse A
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FINANZIERUNG FINANZIERUNG
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. . . Energiekosten Netto ALT €/Jahr 18.660,13
. . . - Energiekosten Netto NEU €/Jahr - 6.806,20
. . . Energiekosten-Einsparung €/Jahr 11.853,93
Wegen vergleichbarer Voraussetzungen Annuität 1.276,88*12
€/Jahr 15.322,56
. . Summe Energiekosten-Einsparung €/Jahr 26.909,67
. . mögliche Annuität aus Sanierg+WP €/Jahr 26.500,00
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Sanierungsvolumen 248.200,00 Mögliches Kreditvolumen 400.521,71
. . . Vorteilsdifferenz 152.321,71
Laufzeit Jahre 20,0 Laufzeit Jahre 20,0
Effektiver Zinssatz (KfW) %/Jahr 2,83 Effektiver Zinssatz (KfW) %/Jahr 2,83
Nominaler Zinssatz %/Jahr 2,79 Nominaler Zinssatz %/Jahr 2,79
Annuität (Tilgung + Zinsen) €/Monat 1.276,88 . . .
Zinsen und Gebühren ca. 76.052,00 Zinsen und Gebühren ca. 129.478,30
Gesamtaufwand ca. 324.252,00 möglicher Gesamtaufwand 530.000,01
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FINANZIERUNG DES SANIERUNGS-AUFWANDS (banktechnisch) Überlegungen wegen Überschuss nicht notwendig
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Erhöhung Grundmiete €/Monat 93,82 Kürzung des Vorteils wegen Alternativ-Investition
Wohneinheiten 15 Vorteilsdifferenz 152.321,71
Einkünfte aus Mieterhöhung €/Monat 1.407,30 Heizlast kW 16,0
Annuität €/Monat 1.276,88 Premium Wärmepumpe 18.000,00
Sanierung ist durch Mieterhöhung gedekt Gas-Brennwert 5.000,00
Entlastung der Warmmiete €/Monat 50,47 Differenzinvestition 13.000,00
Effektive Belastung des Mieters €/Monat 43,35 Vorteil nach Diff.-Invest. 140.000,00
Mietspiegel ca, €/(m2+Monat) ca. 14,00 . . .
. . . Invest-Summe (Kredit) 261.200,00
. . . Mögliche Annuität €/Jahr 26.500,00
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. . . Vorteil Annuität / Laufzeit 140,6 Monate
11,72 Jahre
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Der obige Vorteil ist ein statischer Vorteil, weil er im Moment der Investitionsentscheidung 140,0 T€ beträgt. Der dynamische Vorteil besteht

  • entweder in der Verkürzung der Kreditlaufzeit von 20 Jahren auf 11,7 Jahre
  • oder in der kapitalisierenden Anlage des geldwerten Vorteils.
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  • und kommende Energie-Preiserhöhungen schlagen nur zu kleiner 50,0 % durch.

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nach oben Vergleichbarer Beitrag "Mieteigentum energetisch sanieren" Entscheidungsfindung Mietwohn-Eigentum

 

 

 

 

 

 

 

 

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